Zu den Schüler - Besuchsberichten von
Sabrina Stegmüller

Fräulein oder Herrn Gleich
Nicole Silberhorn

Hier die Internetseite, die von den Schülern der 7. Klasse der Weldener Hauptschule erstellt wurde:

Vorgang des Verbrennens

Es wird ein brennbarer Stoff benötigt.


Je kleiner der entzündbare Stoff, desto leichter lässt er sich entzünden.
Man spricht vom Zerteilungsgrad eines Stoffes.

Zum Entzünden braucht man eine bestimmte Temperatur.

Ist die Entzündungstemperatur erreicht, fängt der Stoff zu brennen an.

 

Beim Verbrennen benötigt man Sauerstoff.

Den Vorgang des Verbrennens nennt man Oxidation.


Die Feuerwehr macht das Gegenteil

Besuch der 7.Klasse bei der Feuerwehr in Welden am 22. Februar 2001,
den "rußigen Donnerstag"
Der Feuerwehrvorstand, Ernst Saule, erklärte uns zuerst den Sachverhalt, dann demonstrierte er uns das Gelernte in praktischen Vorführungen.

              

Um die Verbrennung zu stoppen,

Holzstoß auseinanderziehen, Heu wegziehen

 

mit Wasser abkühlen (Wasservollstrahl oder Sprühnebel)

 

mit Schaum abdecken – Deckel auf Topf legen – Löschdecke verwenden


Die Feuerwehr in Welden

(Bild aus ihrer Festschrift anlässlich des 125jährigen Bestehens.)

Folgende Löschversuche konnten wir beobachten:
  • Weitlodernde Flamme beim Löschen eines heißen Fettes mit Wasser
  • brennender Adventskranz
  • Benzindampf rinnt eine Rinne hinab
  • Sägespäne ergeben eine Staubexplosion
  • Löschen eines Schwelbrandes mit einer Handlöschpumpe mittels Wasserstrahl
  • Weitspritzen mit einem C-Rohr

Löschen mittels Schaumwerfer (und der Beobachtung, dass Schaum längere Zeit haften bleibt, bevor er zerfällt)

 

Wir danken Herrn Saule, seinem Sohn und dem Jugendausbilder für ihre vielfältige Arbeit.

Drei Schüler der 7. Klasse der Weldener Hauptschule haben jeweils noch einen Besuchsbericht verfaßt. Diese wollen wir an dieser Stelle veröffentlichen: 

Besuchsbericht von  Sabrina Stegmüller

Am Donnerstag den 22.Februar 2001 sind wir und die Klasse 7a nach der Pause gleich zur Freiwilligen Feuerwehr Welden gegangen. Als wir nach 10 Minuten angekommen waren, hat Herr Saule der Vereinsvorsitzende uns erst mal begrüßt. Dann sind wir nach oben in den ersten Stock gegangen. Herr Saule hat uns erst einmal einen sehr interessanten Film gezeigt. Als nächstes hat er uns viele Dinge erklärt wie zum Beispiel:

-Was eine Oxidation ist.
 
Eine Oxidation ist Rost (stille Oxidation). 

-Prinzip des Löschvorgangs:
Sauerstoff (Luft) wegnehmen
Wärme wegnehmen
Brennstoffe wegnehmen

-was Brennstoffe sind:
 
Holz, Zigarette, Papier und Textilien.

-Die Gefahren beim Feuer:
 
Verbrennen,
 
Ersticken und   
 
Vergiften.

Bevor wir zu den Versuchen in den Hof gegangen sind, hat er uns noch gesagt, was man tun soll wenn es brennt:
-Sich in Sicherheit bringen
-Notruf anrufen unter 112
-Langsam und deutlich:
     
Name,
     
was passiert ist,
     
Straße,
     
Ort (Ortsteil),
     
Hausnummer (Stockwerk)
     
Und die eigene Telefonnummer sagen.

Warten bis er/sie sagt das man Auflegen kann, falls er/sie etwas nicht richtig verstanden hat.
Anschließend sind wir in den Hof gegangen. Dort haben wir zugeschaut, wie ein Feuerwehrmann eine Stichflamme gemacht hat, wie schnell im Advent ein Adventskranz anfangen kann zu Brennen, und zum Schluss haben sie uns noch verschiedene Schläuche gezeigt:
z.B. so einen tragbaren Minischlauch, den man meistens bei kleineren Brände wie zum Beispiel bei einem Zimmerbrand braucht.
Dann einen größeren Schlauch und dann noch einen größeren, den gleich zwei Leute festhalten müssen.
Bevor wir gegangen sind haben sie noch mit einem Schlauch gespritzt, aus dem Schaum heraus gekommen ist. Aber leider durften wir den Schaum nicht anlangen, weil der von den Klamotten nicht mehr raus geht.

Besuchsbericht von Fräulein oder Herrn Gleich
(der Vorname ist uns leider nicht bekannt)

Am Donnerstag den 22.02.2001 gingen die 7a und wir nach der Pause zur Freiwilligen Feuerwehr Welden. Herr Saule, der ehemalige Kommandant und Herr Pröll, der Jugendleiter, haben schon auf uns gewartet. Herr Saule brachte uns in den Schulungsraum, in dem er uns erklärte, was man bei einem Brand machen soll.

 Seine Ratschläge:

 Bringt euch zuerst in Sicherheit
Dann den Notruf alarmieren
Ruf 112
Deinen namen nennen
Was passiert ist sagen
Nicht auflegen, damit Rückfragen erfolgen können
Staße
Ortsteil
Eigene Telefonnummer

Anschließend haben wir noch einen Film über die Feuerwehr Welden angeschaut. Nach dem Film sind wir runter in den Hof gegangen und haben Versuche gemacht.
Herr Pröll ließ ein Rohr mit Fett brennen. Er wollte es mit Wassser löschen , dabei hat es eine Stichflamme gegeben.
Der 2. Versuch war folgender: Herr Saule hat ein brennendes Papier in einen Eimer geworfen und legte eine Löschdecke darüber. Dann war das Feuer aus.
3. Versuch: Wir haben eine Kerze unter ein paar trockene Tannenzweige gelegt und diese fingen an zu brennen. Wir nahmen die Löschdecke und legten sie darüber. Somit war das Feuer aus.
4. Versuch: Wir nahmen einen Behälter mit brennendem Holz und warfen Staub hinein. Es sollte eine Staubflamme geben, aber es ging nicht, weil es zu Windig war. Letzter Versuch Herr Saule spritzte mit Speiseöl auf ein Stück Blech und wollte es anzünden, aber es ging nicht. Danach zeigten sie uns noch einen Schaum mit dem sie brennende Autos löschen.
Wir verabschiedeten uns und gingen wieder zur Schule.

Besuchsbericht von Nicole Silberhorn

Am Donnerstag , den 22.02.2001 gegen 10.30 Uhr sind die beiden 7.Klassen zur Feuerwehr losmarschiert. Am Feuerwehrhaus angekommen gingen wir mit Herr Saule in den Schulungsraum, in dem wir dann einen Video über die Freiwillige Feuerwehr Welden sahen und er uns vielerlei Sachen erklärte.

Er sagte uns auch, was brennbare Stoffe sind z.b: Holz, Papier, Zigaretten, Textilien und vieles mehr. Er erklärte uns, wie man das Feuer löschen kann:
Entweder nimmt man den brennbaren Stoff weg oder die Wärme oder
den Sauerstoff, denn ohne diese drei Stoffe kann kein Brand entstehen. Beim Feuer gibt es verschiedene Gefahren drei davon sind: Verbrennungen, Vergiftungen und Erstickung.

Was er noch erwähnte ist, wie man sich beim Feuer verhalten soll:
Vor allem keine Panik bekommen, die Feuerwehr anrufen und falls möglich alle Fenster schließen.
1.Sich in Sicherheit bringen.
2.Notruf anrufen 122.
Was muss ich sagen wenn ich bei der Feuerwehr anrufe:
Meinen Namen.
Was ist passiert.
Straße. Hausnummer. (Stockwerk).
Ort. (Ortsteil)
Eigene Telefonnummer.
Wenn diese Fragen beantwortet wurden noch nicht auflegen weil die Notrufzentrale etwas falsch verstehen könnte und es dann richtig gestellt werden kann.

Danach gingen wir wieder runter in den Hof, wo wir von Herr Pröll Experimente  vorgeführt bekamen z.B:
- Wie leicht ein Adventzkranz anbrennt.
- Dass Holz eine bestimmte Temperatur braucht, bis ... es brennt.
- Dass es verschiedene Feuerlöscher gibt: Handspritze, Schaumlöscher und viele mehr. Darüber berichten meine Mitschüler noch genauer.