Am Samstag 4. Mai 2002 führten die Feuerwehren der Holzwinkelgemeinden Bonstetten, Emersacker, Reutern und Welden sowie Kräfte des Roten Kreuzes eine gemeinsame Einsatzübung an der Grund- und Hauptschule Welden durch. Nach Alarmauslösung in der Schule wurden die genannten Feuerwehren durch die Einsatz-Zentrale in Augsburg alarmiert. Schon wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte am angenommenen Brandobjekt ein. Unter der Leitung des Kommandanten der Feuerwehr Welden Eduard Schuster wurde der Löschangriff sowie die Personenrettung durchgeführt.
Schon wenige Minuten nach Alarmierung trafen die Rettungskräfte des Roten Kreuzes ein. Nachdem mit Verletzten zu rechnen war, wurde sofort mit dem Aufbau des Sanitätszeltes zur Einrichtung der Verletzten-Sammelstelle begonnen.
Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges der Weldener Wehr nahm den Löschangriff von der Laugnastraße aus vor. Später wurden diese von einem Löschfahrzeug der Wehr aus Emersacker unterstützt.
Im Obergeschoss des Rückgebäudes machten sich Schüler bemerkbar, die das Gebäude nicht selbständig verlassen konnten, nachdem diese durch massiven (simulierten) Brandrauch eingeschlossen waren.
Ausgehend von der Ganghoferstraße wurde der Löschangriff durch ein LF 16 der Weldener Feuerwehr, ein LF 8 der Feuerwehr Reutern und ein Löschfahrzeug der Kameraden unserer Patenfeuerwehr aus Bonstetten durchgeführt. Im Bild das LF 8 der Freiwilligen Feuerwehr Reutern während des Aufbaus der Wasserversorgung.
Hier der Blick auf den Eingang des Rot-Kreuz-Zeltes, die bereitgestellten Rettungswagen, sowie im Hintergrund das Löschfahrzeug unserer Patenfeuerwehr  aus Bonstetten. Eifrig wird die Wasserversorgung aufgebaut.
Bonstettens Maschinist Martin Domberger zeigt sich zufrieden. Die Wasserversorgung steht bereits.
Am einem der Strahlrohre Florian und Ernst Saule (Vater und Sohn) der Freiwilligen Feuerwehr Welden.
Das LF 16 der Weldener Wehr.
Weldens Maschinist (LF 16) Ernst Knöpfle mit zwei Schülerinnen, die sich sehr für das Fahrzeug interessierten und auch gerne für ein Foto zur Verfügung standen.
Im Innenhof der Angriffstrupp der Feuerwehr Reutern. Weitere Trupps der Nachbarwehr aus Reutern standen zum sofortigen Eingreifen bereit.
Kreisbrandmeister Skarke ließ sich umgehend nach dessen Eintreffen am Einsatzort durch den Weldener Gruppenführer Karl Pröll in die aktuelle Lage und den Stand des Löschangriffes sowie die laufenden Rettungsarbeiten einweisen.
Im Zelt des Roten Kreuzes waren zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten verletzten Schüler eingetroffen. Diese wurden dort umgehend behandelt.
Gruppenführer Karl Pröll gibt letzte Anweisungen für die Rettung der eingeschlossenen Schüler an einen der Atemschutz-Trupps. Jede der am Einsatz teilnehmenden Feuerwehren stellten Atemschutz-Geräteträger zu den Rettungsarbeiten ab.
Im Inneren des stark verqualmten Gebäudes gehen die Trupps gemeinsam vor um noch im Schulhaus befindliche Schüler zu retten.
Ein Trupp barg bereits einen verletzten Schüler und bringt diesen zur Verletztensammelstelle des Roten Kreuzes.
Hier die Bergung der letzten eingeschlossenen Schülerin.
Durch den Einsatz eines Überdruck - Belüftungsgerätes konnten die Gänge des Schulgebäudes relativ rasch vom undurchdringlichen Qualm befreit werden.
Am Ausgang übernahmen Kameraden die Verletzten von den Atemschutz-Trupps, so dass diese sofort für weitere Rettungsmaßnahmen zur Verfügung standen. Die Verletzten wurden sofort zur Sammelstelle des Roten Kreuzes gebracht wo die Erstversorgung stattfand.
Die Atemschutzgeräteträger zeigten sich zufrieden über den gelungenen Rettungseinsatz.
Starkes Interesse von Schülern und Lehrkräften bestand an den eingesetzten Geräten. Gerne wurden alle Fragen von den Feuerwehrleuten beantwortet.